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“Freude am gemeinsamen Erleben”

Ein Dorf rückt zusammen. Beim Brunnenfest sowieso – nicht nur aus Platzgründen.

Nun schon zum zweiten Mal trafen sich die Jungen und die Alten zum Brunnenfest auf dem Dorfplatz unter der Linde in Fischbach, um gemütlich zusammenzusitzen, bei Kaffee und Kuchen. Die Kinder waren am Bastelstand beschäftigt oder gingen mit der Pferdekutsche vom Fahrstall Vogt auf Tour, vorbei an gelbgetupften Wiesen. Bei strahlendem Sonnenschein kein Wunder, dass neben den Fischbachern auch viele Besucher aus der Region kamen, per Rad oder zu Fuß. Bei solch einem Fest sollte die Kirchengemeinde nicht fehlen. Ein Gottesdienst am Maifeiertag, auch wenn es kein Sonntag ist? „Warum denn nicht“, sagte Pfarrerin Elke Krtschil, zur Gemeinschaft gehören schließlich alle. Während draußen die Apfelbäume in voller Blüte erstrahlten, erklangen zum Gottesdienst in der Kirche die schönsten Frühlingslieder. „Vor der Wende wäre so etwas nicht vorstellbar gewesen“, sagte Kirchenältester Jürgen Bühner. Ein gemeinsamen Fest zu veranstalten, mit der Kirche und der Gemeinde. Genauer gesagt, dem Festkomitee für die 1175-Jahrfeier, die in wenigen Monaten begangen wird. Die Jubiläumszahl ist stets präsent, von der Tischdekoration bis zum Kugelschreiber. Auch die Einnahmen vom Brunnenfest kommen den Feierlichkeiten zugute. Zahlreiche Veranstaltungen sind im vergangenen Jahr in dem kleinen Rhöndorf ins Leben gerufen worden, um mit dem eingenommenen Geld die Festwoche zu finanzieren. Mit Erfolg, und so denkt Anita Ruppert, „dass wir es auch dadurch gut stemmen können“. Mit Spannung sieht die Vorsitzende des Festkomitees den letzten Monaten im Vorfeld der Feierlichkeiten entgegen. Jede Menge Vorbereitungsarbeit stehe noch an, sagt sie, bei allen, die mitmachen. Dazu gehört auch Irene Röhner. Mit ihren 82 Jahren singt die rüstige Rentnerin im gemischten Chor und gestaltet außerdem einen Wagen für den Umzug mit. Ein Umzug, der die Geschichte des Ortes mit zirka 60 Bildern erzählen wird, von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Ein großer Wunsch der Fischbacher soll damit in Erfüllung gehen. Denn die Gestaltung der Festwoche orientiert sich an den Wünschen der Einwohner, die im Vorfeld durch Ideenzettel erfragt worden sind. Irene Röhner freut sich schon heute darauf, getreu dem Motto: „Wenn keiner was macht, dann wird es nichts.“ Doch darum muss sich keiner Sorgen machen. Zahlreiche Gruppen bereiten sich auf das große Ereignis sehr eifrig vor. So auch die Spinnstube, zu der Ruth Jung gehört. Seit 1987 gibt es die Gruppe, die über das Leben im Dorf singt und erzählt. „Die Euphorie ist da“, findet die 75-Jährige, und es mache viel Spaß, dabei zu sein. Bis es so weit ist, wird es im Juni noch ein Kinderfest geben und eine Bürgerversammlung zur Jahrfeier. Der Countdown läuft für ein Dorf, das zusammengerückt ist und diese Freude am gemeinsamen Erleben auch nach der Festwoche weiterhin spüren möchte. sch Zum Brunnenfest kamen die Fischbacher auf dem Dorfplatz zusammen.

Quelle: stz

3. Wohnbezirksfest

Der Wohnbezirk 3 ist nun an der Reihe, das wird ein Fest ohne Langeweile!
Alle Fischbacher -Groß und Klein-, sollen unsere Gäste sein!
Es ist garantiert für jeden was dabei, Spiele- Musik und noch so allerlei!
Wir haben uns viel Mühe gemacht, und uns so manches ausgedacht!
Drum kommt vorbei und feiert mit uns, wer nicht kommt “verpasst was”, das ist doch ein Grund!

Wann: 21.04.2012 ab 14:00Uhr

Wo: Sportplatzgelände
 Spielmobil (Kinderhüpfburg)
 Kinderschminken
 Skilaufwettbewerb (ohne Schnee)
 Talentshow für “Groß und Klein”
 Überraschungsrede von Alfred, Dennis und René

Für das leibliche Wohl ist natürlich bestens gesorgt!